Satzung des Cultur- und Carnevalvereins „Roalinger Kweischrek“ e.V. 1994

 

 

 

Inhaltsverzeichnis:

 

§ 1 Name und Sitz des Vereins

§ 2 Gemeinnützigkeit, Zweck, Aufgaben

§ 3 Geschäftsjahr

§ 4 Vereinsfarben

§ 5 Mitgliedschaft

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

§ 7 Erwerb der Mitgliedschaft

§ 8 Beendigung

§ 9 Mitgliedsbeitrag

§ 10 Organe des Vereins

§ 11 Mitgliederversammlung

§ 12 Einberufung der Mitgliederversammlung

§ 13 Form der Berufung

§ 14 Beschlußfähigkeit, Beschlußfassung

§ 15 Vorstand

§ 16 Zuständigkeit des Vorstands und des Gesamtvorstands

§ 17 Sitzung, Beschlüsse, Geschäftsordnung

§ 18 Beurkundung von Beschlüssen und Niederschriften

§ 19 Kassenprüfung

§ 20 Auflösung des Vereins

§ 21 Inkrafttreten

 

 

Satzung

 

 

 

§ 1

 

Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen:

Cultur- & Carnevalverein „Roalinger Kweischrek“(Ralinger Eichhörnchen)

kurz: CCR-Kweischrek“

Er soll in das Vereinregister eingetragen werden und führt den Namenszusatz „eingetragener Verein“ in der abgekürzten Form „e.V.“

Der Verein hat seinen Sitz in: Ralingen

 

§ 2

Gemeinnützigkeit, Zweck, Aufgaben

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes

„steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe

Vergütungen begünstigt werden.

Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, neben kulturellen Veranstaltungen die Pflege und Förderung des

Volksbrauchtums insbesondere die Fastnacht in alter Überlieferung zu erhalten und zu pflegen, ohne jedoch an

der Neuzeit vorüberzugehen, frei von Bindungen und Bestrebungen politischer und konfessioneller Art.

Der Vereinszweck soll insbesondere durch folgende Veranstaltungen erfüllt werden:

Veranstaltung von Kappensitzungen, auch als Kinder- oder Seniorensitzungen, Karnevalsumzüge,

Prinzenproklamationen, sowie kulturelle Aufführungen (z.B. Volkstheater, Mundartpflege, u.a.).

 

 

§ 3

Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr beginnt am 01. Januar und endet am 31. Dezember des Jahres.

 

 

§ 4

Vereinsfarben

Die Vereinsfarben sind: pink, weiß und blau.

 

 

§ 5

Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche unbescholtene Person werden.

Der Verein besteht aus: Aktiven, inaktiven und Ehrenmitgliedern.

Aktive Mitglieder sind Mitglieder, die sich aktiv an den in § 2 genannten Aufgaben beteiligen.

Inaktive Mitglieder sind Mitglieder, die den Verein und seine Ziele ideell und finanziell fördern wollen.

Im Zweifelsfall entscheidet der Vorstand über die Einstufung.

Ehrenmitglieder sind Personen, die sich in besonderem Maße Verdienste für den Verein erworben haben und auf

Vorschlag des Vorstandes durch Beschluß der Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied ernannt werden.

Der zustimmende Beschluß bedarf der „Zwei-Drittel-Mehrheit“ der anwesenden Mitglieder.

Präsidenten und Vorsitzende können unter den gleichen Bedingungen und Voraussetzungen zu Ehrenpräsidenten

und Ehrenvorsitzenden ernannt werden.

 

 

§ 6

Rechte und Pflichten der Mitglieder

Alle Mitglieder haben das Recht an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen, Anträge zu stellen und das

Stimmrecht (soweit sie das 16. Lebensjahr vollendet haben) auszuüben. Sie können dem Vorstand oder der

Mitgliederversammlung Anträge stellen, Anfragen einbringen und Wünsche und Erinnerungen vortragen.

Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Anlagen des Vereins für Vereinszwecke zu nutzen und an

den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

Die mit einem Ehrenamt betrauten Mitglieder haben nur Ersatzansprüche für tatsächlich entstandene Auslagen.

Die Mitglieder sind verpflichtet, die Ziel des Vereins nach besten Kräften zu fördern und sich auch in der

Öffentlichkeit für das Ansehen des Vereins einzusetzen.

Die von der Mitgliederversammlung oder die vom Vorstand/Gesamtvorstand gefaßten Beschlüsse sind zu

respektieren und gegebenenfalls auszuführen.

Die Mitglieder sind verpflichtet, das Vereinseigentum schonend und pfleglich zu behandeln.

 

 

§ 7

Erwerb der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft entsteht durch Eintritt in den Verein.

Die Aufnahme als Mitglied in den Verein ist durch eine Beitrittserklärung schriftlich über den 1. Geschäftsführer

dem Vorstand einzureichen, der über die Aufnahme entscheidet.

Bei jugendlichen Mitgliedern bedarf der Antrag auf Erwerb der Mitgliedschaft der schriftlichen Zustimmung des

gesetzlichen Vertreters.

Die Ablehnung der Aufnahme durch den Gesamtvorstand ist schriftlich mitzuteilen und nicht anfechtbar. Ein

Aufnahmeanspruch besteht nicht.

 

 

§ 8

Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet:

durch Tod, Ausschluß, Streichung von der Mitgliederliste oder durch Austritt aus dem Verein.

Der Austritt erfolgt durch schriftliche oder mündliche Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand zu Händen des

1. Vorsitzenden. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine

Kündigungsfrist von zwei Monaten einzuhalten ist.

Ein Mitglied kann durch Beschluß des Gesamtvorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz

zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages im Rückstand ist. Der Beschluß des

Gesamtvorstands über die Streichung muß dem Mitglied mitgeteilt werden und ist nicht anfechtbar.

Der Ausschluß aus dem Verein erfolgt, wenn ein Mitglied gegen die Satzung oder Beschlüsse des Vereins

verstößt, das Ansehen des Vereins in der Öffentlichkeit schädigt, in grober Weise gegen die guten

Sitten verstößt oder sichunehrenhaft innerhalb oder außerhalb des Vereinslebens verhält.

Über den Ausschluß aus dem Verein, der mit sofortiger Wirkung in Kraft tritt, entscheidet der Gesamtvorstand

mit einfacher Stimmenmehrheit. Vor Beschlußfassung ist dem Mitglied unter Fristsetzung von einer Woche

rechtliches Gehör zu gewähren. Der Beschluß des Gesamtvorstandes ist dem Mitglied schriftlich begründet

mitzuteilen und ist nicht anfechtbar.

 

 

§ 9

Mitgliedsbeitrag

Alle aktiven und inaktiven Mitglieder sind zur Zahlung eines Mitgliedbeitrages verpflichtet.

Ehrenpräsidenten, Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit.

 

 

§ 10

Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

die Mitgliederversammlung,

der geschäftsführende Vorstand (kurz Vorstand genannt)

der Gesamtvorstand.

 

 

§ 11

Mitgliederversammlung

In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied – Jugendliche ab Vollendung des 16. Lebensjahres – eine

Stimme. Eine Ausübung des Stimmrechts durch einen Dritten ist ausgeschlossen.

Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

Entgegennahme des Rechenschafts- und des Kassenberichts durch den Vorstand, sowie den Prüfungsbericht der

Kassenprüfer

Entlastung des Vorstandes/Gesamtvorstands

Wahl des Vorstands, des Gesamtvorstands sowie zweier Kassenprüfer, auf die Dauer von zwei Jahren.

Wiederwahl ist zulässig.

Festsetzung der Höhe der Mitgliederbeiträge

Beschlußfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins

Ernennung von Ehrenmitgliedern, Ehrenpräsidenten und Ehrenvorsitzenden

 

 

§ 12

Einberufung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist zu berufen:

Mindestens im ersten Halbjahr eines jeden Jahres soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden.

Der Vorstand/Gesamtvorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

Wenn ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe von Gründen eine Mitgliederversammlung beantragen, kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden.

Für die außerordentlichen Mitgliederversammlungen gelten die Vorschriften für die ordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.

 

§ 13

Form der Berufung

Die Mitgliederversammlung ist vom Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung durch einen der Mitglieder des

Vorstandes schriftlich unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen zu berufen.

Die Berufung der Versammlung muß den Gegenstand der Beschlußfassung (Tagesordnung) bezeichnen und muß

folgende Mindestangaben enthalten:

Geschäftsbericht, Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer, Entlastung des Gesamtvorstandes, Wahlen, wenn

erforderlich, Beschlußfassung über vorliegende Anträge.

Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung müssen acht Tage vor Versammlungsbeginn dem Vorsitzenden

vorgelegt werden. Es sei denn, daß die Dringlichkeit mit Zweidrittelmehrheit beschlossen wird.

 

 

§ 14

Beschlußfähigkeit, Beschlußfassung

Beschlußfähig ist jede ordnungsgemäß berufene Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der

erschienenen Mitglieder.

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden

oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet.

Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag von mindestens fünf Mitgliedern ist schriftlich abzustimmen.

Dem Antrag eines Mitgliedes auf geheime Abstimmung muß entsprochen werden.

Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Vorstand kann Gäste zulassen.

Die Beschlüsse werden im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefaßt.

Stimmenthaltungen gelten immer als ungültige Stimmen und bleiben für das Abstimmungsergebnis außer

Betracht.Entscheidend sind nur Ja- und Nein-Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von Zweidrittel der anwesenden Mitglieder beschlossen

werden.

Zur Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von Zweidrittel der erschienenen Mitglieder

erforderlich.

 

 

§ 15

Vorstand

Der Vorstand arbeitet als geschäftsführender Vorstand (Vorstand) und als Gesamtvorstand.

Der Vorstand des Vereins im Sinne von § 26 BGB besteht aus:

dem 1. Vorsitzenden,

dem stellvertretenden Vorsitzenden,

dem 1. Geschäftsführer,

dem 1. Kassierer und

dem Sitzungspräsidenten.

Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt.

Im Innenverhältnis sind der stellvertretende Vorsitzende, der 1. Geschäftsführer, der 1. Kassierer und der

Sitzungspräsident

dem Verein gegenüber verpflichtet, das Vorstandsamt nur bei Verhinderung des Vorsitzenden (in der

vorstehenden Reihenfolge) auszuüben.

Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins, verwaltet das Vereinsvermögen und ist für die

Ausführung der Vereinsbeschlüsse verantwortlich. Hierbei wird er vom Gesamtvorstand unterstützt.

Dem Gesamtvorstand gehören weiterhin an:

der 2. Kassierer,

der Pressewart (und) Vereinschronist (evtl. in Personalunion),

die Gardemajorin,

der technische Leiter,

der Materialwart (bzw. Archivverwalter) sowie

zwei Beisitzer, die dem Vorstand für Sonderaufgaben zur Verfügung stehen, sowie

der Abteilungsleiter Theater.

 

 

§ 16

Zuständigkeit des Vorstands und des Gesamtvorstands

Der Vorstand ist zuständig für Aufgaben, die wegen ihrer Dringlichkeit schnell erledigt werden müssen, sowie für

die in der Satzung festgelegten Aufgaben. Über seine Tätigkeit hat der Vorstand laufend den Gesamtvorstand zu

unterrichten.

 

Der Gesamtvorstand ist zuständig für:

Festsetzung der Anzahl von durchzuführenden Veranstaltungen und Festlegung der Termine, des

Veranstaltungsortes und der Eintrittspreise.

Festlegung und Durchführung des jährlichen Fastnachtsumzuges und Mitwirkung bei anderen Umzügen und

anderen Veranstaltungen.

Festlegung von vereinsinternen Veranstaltungen (Familienabende usw.)

Erwerb von Geräten, Kostümen und sonstigen Ausrüstungsgegenständen, soweit sie für die Durchführung von

Veranstaltungen erforderlich sind.

Entscheidung über die Anlage von Vermögensbeständen.

Der Gesamtvorstand kann bei Bedarf für bestimmt Vereinsaufgaben Ausschlüsse und Arbeitskreise bilden. Die

Sitzungen der Ausschüsse/Arbeitskreise werden vom Leiter des jeweiligen Ausschusses einberufen und geleitet.

Sofern Zweifel über die Zuständigkeit der Aufgabenverteilung entstehen ist grundsätzlich der Vorstand für die

Aufgabenerledigung zuständig.

 

 

§ 17

Sitzung, Beschlüsse, Geschäftsordnung

Der Vorstand und Gesamtvorstand faßt seine Beschlüsse in der Vorstandssitzung, die vom Vorsitzenden, bei

dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, einberufen und geleitet wird. Eine Einberufungsfrist

von einer Woche soll eingehalten werden. Die Einberufung kann mündlich oder schriftlich erfolgen und

sollte in der Regel mit einer Tagesordnung versehen sein.

Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder der

stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind. Der Gesamtvorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte

seiner Mitglieder anwesend ist, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende.

Bei der Beshlußfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit

entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. des stellvertretende Vorsitzenden.

Dem Vorsitzenden – bzw. bei dessen Verhinderung dem stellvertretenden Vorsitzenden – obliegen neben den

bereits durch die Satzung festgelegten Aufgaben insbesondere:

die Leitung des Vorstandes und des Gesamtvorstandes und damit die Führung und Verwaltung des Vereins.

Einberufung und Leitung der Sitzungen des Vorstandes und Aufstellung der Tagesordnung.

Einberufung und Leitung der Mitgliederversammlung und Festlegung der Tagesordnung.

Insbesondere kann der Vorsitzende nach dessen Wahl durch den Versammlungsleiter die weitere Wahl des

Vorstands- und Gesamtvorstandsmitglieder leiten.

Beanstandung von evtl. satzungswidrigen Beschlüssen.

Erstellen einer Geschäftsordnung sowie eines Geschäftsverteilungsplans für den Vorstand und Gesamtvorstand

die von diesen mit einfacher Mehrheit zu beschließen sind.

Die Mitglieder des Vorstandes und des Gesamtvorstandes werden auf die Dauer von zwei Jahren von der

Mitgliederversammlung gewählt. Das Amt eines Mitgliedes des Vorstandes endet mit seinem Ausscheiden aus dem

Verein.

Verschiedene Ämter des geschäftsführenden Vorstandes sollen nicht in einer Person vereinigt sein.

Scheidet jedoch ein Vorstandsmitglied (Vorstand bzw. Gesamtvorstand) aus irgendeinem Grunde während der

Wahlperiode

aus, kann ein anderes Mitglied mit der Ausübung des betreffenden Amtes kommissarisch bis zur nächsten

Mitgliederversammlung beauftragt werden.

 

 

§ 18

Beurkundung von Beschlüssen und Niederschriften

Die Beschlüsse der Vereinsorgane sind schriftlich abzufassen und vom Protokollführer und dem Vorsitzenden bzw.

stellvertretenden Vorsitzenden zu unterzeichnen.

Über die Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift aufgenommen, die vom Versammlungsleiter, Vorsitzenden

und Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

 

§ 19

Kassenprüfung

Für die Prüfung der Buchführung und der Kasse wählt die Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren

zwei Kassenprüfer, die jedoch nicht dem Vorstand (Gesamtvorstand) angehören dürfen.

Die Kassenprüfer sind berechtigt und verpflichtet sämtliche Bücher, Akten und sonstige Belege des Vereins

einzusehen und in Bezug auf formelle und sachliche Richtigkeit hin zu überprüfen.

Über das Ergebnis ihrer Prüfung haben sie in der nächsten Mitgliederversammlung zu berichten und die

Entlastung des Vorstandes (Gesamtvorstandes) zu beantragen, wenn die Kassengeschäfte und die

Vereinsführung ordnungsgemäß ist.

 

 

§ 20

Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen

Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Die Einberufung einer solchen Versammlung darf nur erfolgen, wenn es

der Gesamtvorstand mit einer Mehrheit von Zweidrittel aller seiner Mitglieder beschlossen hat oder

von Zweidrittel der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.

Die Versammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist.

Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von Zweidrittel der erschienenen

stimmberechtigten Mitgliedern beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.

Sollten bei der ersten Versammlung weniger als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein, ist

eine zweite Versammlung einzuberufen. Diese zweite Versammlung ist dann beschlußfähig mit einer

Mehrheit von Zweidrittel der anwesenden Mitglieder.

Die Liquidation erfolgt durch zwei, von der Mitgliederversammlung zu wählende Liquidatoren.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes ist sein Vermögen in

Absprache mit dem zuständigen Finanzamt einem gemeinnützigen Zweck zuzuführen.

 

 

§ 21

Inkrafttreten

Diese Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 08. Mai 1994 angenommen und in Kraft gesetzt.

 

 

 

 

Ralingen, den 08. Mai 1994